| Life Cyle Analyse |
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Die Life-Cycle-Analyse oder Produktlebenszyklus-Analyse (Quelle: ergänzt nach: http://de.wikipedia.org/wiki/Produktlebenszyklus) ist ein Instrument des Marketing. Der Produktlebenszyklus beschreibt mit geeigneten Größen die Annahme eines Produktes oder einer Dienstleistung im Markt beginnend mit der Markteinführung bis zur Marktherausnahme. Das sich produktunabhängig in Markt- und Konkurrenzwirtschaften typische Verläufe von Umsätzen, Gewinnen, und Gewinnmargen eregebn, wird die LCA auch als Prognoseinstrument und als Grundlage strategischer Marketingentscheidungen herangezogen. Dabei wird die „Lebensdauer“ eines Produktes in mehrere Phasen unterteilt:
Die Beeinflussung der Produktlebensdauer ist die Hauptaufgabe einer aktiven Produktpolitik im Rahmen des Lebenszyklus-Managements (engl. life cycle management). Gut untersucht sind Lebenszyklen für Konsumgüter. Für Investitionsgüter sind technologische Aspekte oft überlagernd. Bewusst sind in die untenstehende Grafik Lücken am Beginn des Lebenzyklus eingefügt. Dies soll das Phänomen zeigen, dass innovative, neue Produkte zunächst einen typischen life-cycle-Verlauf einschlagen, die Umsätze dann oft jäh abbrechen, bis das Produkt großtechnologisch wieder aufgegriffen wird und in Massenproduktion hergestellt wird verbunden mit weltweiter Vermarktung
Mit Beginn der Einführungsphase hat das Unternehmen bereits durch Werbung und Public Relations auf das neue Produkt aufmerksam gemacht. Somit steigen die Umsätze allmählich an. In dieser Phase werden aufgrund der vorangegangenen Kosten für die Produktentwicklung und der anhaltenden Kommunikationsausgaben jedoch noch keine Gewinne erzielt. In dieser Phase entscheidet sich, ob der Markt das Produkt überhaupt annimmt. Hier kommt es regelmäßig zum Bruch der Umsatzetnwicklung. Meist andere Unternehmen greifen das Produkt wieder auf und führen es dann wieder in einen "normalen" Lebenzyklus. Der Imageaufbau entsteht hier aufgrund der Aussagen der Marktkommunikation. Bei Produkten, die schon bei der Markteinführung ein Verkaufshit sind, gibt es am Anfang oft Fertigungsprobleme bezüglich der großen Nachfrage. Die Einführungsphase ist beendet, wenn der Break-Even-Point erreicht ist, die Erlöse also die Kosten ausgleichen In der Regel tritt dann irgendwann die Sättigungsphase ein. Das Produkt hat kein Marktwachstum mehr – Umsätze und Gewinne gehen zurück. Durch verschiedene Modifikationen kann man nun versuchen, mehr Kunden zu gewinnen. Ein Beispiel dafür ist Coca-Cola – von Stagnation kann da nicht die Rede sein. Die Sättigungsphase endet, wenn die Umsatzerlöse die Deckungsbeitragsgrenze wieder unterschreiten, wenn also keine Gewinne mehr erzielt werden können.
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 24. Oktober 2011 um 19:27 Uhr |



