| Soll- / Ist-Vergleich |
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Der Soll-Ist-Vergleich ist ursprünglich ein Begriff aus der betriebswirtschaftlichen Kostenrechnung. In einem Soll-Ist-Vergleich wird die die Differenz zwischen Ist- und Sollkosten errechnet. Heute drückt er allgemein eine Abweichung von aktuell gemessenen Ist-Größen von geplanten oder eingestellten Soll-Größen dar im Rahmen eines Controlling-Regelkreises aus.
In Balanced Scoecards sind Soll-Ist-Vergleiche zentraler Bestandteil des Reportings. Grundsätzlich werden dazu Zahlenwerte verwendet, deren Dimension jedoch frei gewählt werden kann. Will man jedoch Soll-Ist-Werte miteinander vergleichen, ist auf Dimensionsgleichheit zu achten. zusätzlich können normierungen notwendig werden, will man tatsächlich zu einem relevanten, aussagekräftigen Vergleich kommen. Besonders in Diagrammen findet man daher oft Vergleichwerte mit unterschiedlichen Dimensionen. An Zusatzinformationen sind Soll-Ist-Werten (Reihen) sind oft relevant: - Messverfahren, Messmittel - Messzeitpunkt/Messintervall/Messzeitraum - Gültigkeitsdauer - Messwerteverantwortlicher - herausgehobene Meilensteinwerte - Datenquellen Einfache Soll-Ist-Vergleiche werden bei längeren Messintervallen oft durch einen "Trendwert" ergänzt. Trendwerte können durch den Messverantwortlichen "geschätzt" werden und oder durch mathematische Interpolations- oder Prognoseverfahren errechnet werden. Zur Übersichtlichkeit hat sich bei längeren Planungshorizionten, insbesondere bei längerfristigen strategischen Planungen, die Festlegung von Meilenesteinen (herausgehobene Planungs-Soll-Werte) bewährt. Beim Benchmarking werden Soll-Ist-Werte (Reihen) durch interne oder externen Referenzwerte ergänzt.
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 24. Oktober 2011 um 17:58 Uhr |



